Baumaterialien/Mieten/Strom/Gas/Benzin – ordentliche Erhöhungen

Preissteigerung bei Baumaterialien, Mieten, Strom, Gas, Benzin

Schleichend (da von den Medien nur am Rande erwähnt) und daher von vielen unbemerkt, hat sich in Europa in den letzten Monaten einiges bei Gas und Strompreisen sowie Baumaterialien und Rohstoffen getan. Großhandelspreise bei Gas haben sich um fast 500% erhöht, Strompreise innerhalb eines Jahres um 53,8%. Die Gas- und Benzindepots in der EU sind momentan im Schnitt nur zu 65% gefüllt, der Winter kommt erst und Russland hat die Gaslieferungen in die EU deutlich gedrosselt. Wir Endkunden sind wieder einmal Spielball der Weltpolitik …

Jeder Bauherr kann auch ein Lied von den gestiegenen/steigenden Baustoffpreisen singen. Holz hat sich um bis zu 150% verteuert, Ziegel, Eisen, Dämmmaterialien etc. haben ebenfalls ordentlich angezogen und immer öfter hört man davon, dass bestimmte Utensilien momentan gar nicht lieferbar sind. Damit verbunden sind natürlich auch Preissteigerungen bei neuen Häusern aber auch Wohnungen.

Der Spritpreis soll im nächsten Jahr auf Grund der CO2 Steuer ebenfalls um einiges erhöht werden. Lt. Berechnung des ÖAMTC wäre sogar ein Spritpreis von 4 Euro erforderlich um die von unserer Regierung geplanten CO2 Ziele zu erreichen. Soweit wird es zwar nicht kommen, aber ein Spritpreis von 2 Euro scheint immer näher zu kommen.

Diese Preisentwicklungen sind natürlich auch Verantwortlich für die Entwicklung der Inflation …

Quelle Gaspreise: https://www.energyagency.at/fakten-service/energiepreise/gaspreisindex.html

Quelle Strompreise: https://www.energyagency.at/fakten-service/energiepreise/strompreisindex.html

Quelle Spritpreise: https://www.derstandard.at/story/2000127817849/2022-soll-in-oesterreich-eine-co2-steuer-kommen-wie-koennte

Quelle Mietpreise: https://oesterreich.orf.at/stories/3105316/

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Erster-Gas-Versorger-geht-in-die-Knie-article22825891.html

Inflation / Verschärfung Kreditvergaberichtlinien

Inflation

Wie bereits erwähnt, sind die angeführten, steigenden Preise ein Inflationstreiber.

Experten gehen von einer Inflationsrate von über 4% in den nächsten Jahren aus. Das wird auch Auswirkungen auf die zukünftigen Kreditzinsen (Neufinanzierungen) in Form von höheren Aufschlägen der Banken haben.

Nicht nur österreichische Banken rechnen mit einem Anstieg von Kreditausfällen und werden mit noch schärferen Vergaberichtlichtlinien in den nächsten Monaten darauf reagieren, obwohl diese bereits mit Juni 2021 verschärft wurden. Leider MÜSSEN alle Banken auf diese Vorgaben und Richtlinien reagieren.

Quelle Kreditvergabe: https://www.chg.at/eba-leitlinien-fuer-die-kreditvergabe-und-ueberwachung-in-geltung/

Quelle Inflation: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Erhoehte-Inflation-bis-weit-ins-kommende-Jahr-article22831480.html

Quelle Inflation: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/288914/umfrage/inflationsrate-in-oesterreich-nach-monaten/

Ende der Stundungen bei SVA/GKK/Finanzamt und Banken

Stundungen laufen aus

Die bisherigen Stundungen wurden mit Juli ausgesetzt und müssen nun abgestottert werden.

Jetzt kommen aber verschiedene Kriterien ins Spiel. Wenn man die Bonität hat um es ohne neuem Kredit zu schaffen ist es in Ordnung. Sollte aber dafür ein neuer Kredit oder Rahmen benötigt werden wird es kompliziert.

Ist es nämlich auf Grund von Corona zu Stundungen oder Rückständen bei Krediten/SVA/GKK oder Finanzamt gekommen verhält es bei vielen Banken so, dass der Kunde keinen neuen Kredit oder Rahmen erhält, bevor diese Stundungen nicht getilgt werden.

Aber womit tilgen wenn keine neue Finanzierung gewährt wird. Das geht dann nur, wenn man die Bank mit zusätzlichen Bürgen oder Sicherheiten überschüttet, aber wer kann das noch???

Somit wird für die Jahre 2022 und 2023 mit Kreditausfällen und mehr Insolvenzen (Privat und gewerblich) gerechnet.

Quelle: https://www.vienna.at/corona-steuerstundungen-gehen-mit-juni-zu-ende/7039386

Quelle: https://www.asscompact.at/nachrichten/acredia-2022-insolvenz-anstieg-um-voraussichtlich-25-bis-27

Die richtige Finanzierung/Umschuldung spart viel Geld

Umschuldung bei Treffpunkt Finanzieren

Bei Neufinanzierungen ist zu beachten, dass es momentan bis zu 700% Unterschied vom günstigsten variablen Angebot bis zum teuersten gibt.

Bei einem Kredit von 250.000 Euro, variabel mit LZ 30 Jahren ergibt dies eine mögliche Einsparung bei der Gesamtrückzahlung von rd. 62.280 Euro am Ende der Laufzeit.

Wenn Sie eine bestehende Finanzierung haben, egal ob variabel oder mit einem fixen Zinssatz – der Markt hat sich extrem geändert und die Zeit für eine Umschuldung ist so gut wie vielleicht noch nie.

Nutzen Sie die Möglichkeiten und vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin. Wir können ihnen bereits beim ersten Termin mitteilen wie groß ihr Vorteil sein kann.

30-40%ige Rohstoffpreiserhöhung – Auswirkungen Kredite

Nachdem sich die Preise im Baubereich ordentlich erhöht haben (Holz/Eisen/Ziegel etc.) , viele andere Rohmaterialen teilweise momentan gar nicht lieferbar sind hat dies – über Umwege – natürlich auch Auswirkungen auf Kreditnehmer.

Teilweise müssen für die gleichen Bauvorhaben nun höhere Finanzierungssummen eingeplant werden und bei einigen Kunden führt das unter Umständen dazu, dass die Finanzierungen in der „neuen“ Größenordnung nicht mehr machbar sind …

Fixpreise beim Immobilienkauf – ein Auslaufmodell?

Einige Fertigteilhaushersteller, aber auch Baumeister/Projektfirmen haben mit fixen Preisen um Kunden geworden. Das wird gerade ein kostspieliger, bei einigen Firmen vielleicht nicht mehr umsetzbarer Vorgang.

Durch die nicht eingeplanten Preiserhöhungen sind die im Vorfeld durchgeführten Kalkulationen nicht mehr haltbar. Jetzt darf man gespannt sein, wie die verschiedenen Hersteller damit umgehen und ob die Preise gehalten werden können.

Ein Partner stellt sich vor: Fr. Dvorak-Bubik Michaela

Mit 10.März 2021 trat der EU-Aktionsplan in Kraft betreffend Offenlegungs- und Transparenzpflichten bei nachhaltigen Geldanlagen.

Seit März 2021 bin ich von ÖGUT zertifizierte Beraterin für nachhaltige Geldanlagen und nehme diesen Ansatz schon seit langem in meine Kundengespräche mit hinein.

Gerne gehe ich mit Ihnen durch, wo genau es sich zu investieren lohnt und was am besten zu Ihnen passt. Terminanfragen gerne unter: bubik@investandtrade.at

Corona / Kurzarbeit / Stundungen / Kreditwunsch

Corona / Kurzarbeit / Stundungen / Kreditwunsch

Wenn Sie unselbständig tätig sind und einen Kredit beantragen, gibt es bereits viele Banken, die keine Kredite mehr an Personen vergeben, die von Kurzarbeit betroffen sind.

Sollten Sie selbständig tätig sein und ihr Unternehmen hat in den letzten Monaten Kurzarbeit beantragt oder sogar zusätzlich noch um Stundungen angesucht (egal ob es um Kredite/SVA/Finanzamtszahlungen geht), ist ein Finanzierungsansuchen fast nicht mehr möglich.

In den verschiedenen Ratingsystemen der Banken sind diese Informationen einzugeben und sollten Sie beide Kriterien erfüllen, erhöht sich das Rating um 3 bis 4 Stufen (je nach Bank) und macht eine Kreditanfrage so gut wie sinnlos.

Erhöhung der Aufschläge im variablen Bereich

Erhöhung der Aufschläge im variablen Bereich

Nachdem die Zinssätze und Aufschläge momentan so niedrig sind wie noch nie, haben Banken ein kleines „Verdienstproblem“.

Somit ist der einzige Weg, um mit Finanzierungen noch mehr Geld zu verdienen, eine Erhöhung der Aufschläge. Bei vielen Regionalbanken ist das bereits passiert, die Großbanken werden sicher bald nachziehen. Somit werden sich die Konditionen im heurigen Jahr erhöhen, ohne dass der Leitzins sich verändern muss.

Abgesehen davon werden Banken Immobilien in Zukunft strenger (schlechter) bewerten. Das bedeutet, dass Sie als Kunde mehr an Eigenmitteln einbringen werden müssen, um einen Finanzierungswunsch darstellen zu können. Finanzierungen ohne Einbringung von tatsächlichen Eigenmitteln wird es in Zukunft nicht mehr geben.

Fixe Zinsen im Steigen / Kürzung der Angebote

Fixe Zinsen im Steigen / Kürzung der Angebote

In den letzten Tagen haben sich bei den fixen Zinsen schon Veränderungen ergeben.

Einige Banken haben ihre Angebote bereits leicht erhöht und haben auch schon angekündigt, dass hier noch weitere Zinssteigerungen zu erwarten sind.

Viele Banken wollen weg von Angeboten mit fixen Zinsen. Das bedeutet, dass die wenigen Banken, die noch Fixzinsen mit längeren Laufzeiten anbieten, auch bald „gesättigt“ sein werden und dann nicht mehr wie bis jetzt gewohnt anbieten können.

Somit wird es in naher Zukunft schwieriger, gute Angebote mit Fixzinssätzen auf längere Laufzeiten zu bekommen.