Baubranche – wie geht’s weiter?

Baubranche – wie geht’s weiter?

Dass die Immobilien momentan sehr teuer sind, sind sich alle Banken, Kunden und auch die Politik einig. Um dieser „Immobilienblase“ entgegenzuwirken sind Schritte wie verschärfte Kreditvergaberichtlinien und höhere Kreditzinsen in die Wege geleitet worden.

Durch die verschiedenen Krisen, erhöhte Rohstoffpreise und hohe Grundstückskosten sind auch die Grundstücksankäufe seitens Genossenschaften und Bauträgern in den letzten eineinhalb Jahren massiv zurückgegangen bzw. wurden gar keine Ankäufe mehr getätigt.

Wenn man die Grundkosten und die neuen Baupreise kalkuliert – bekommt man vielerorts am Ende der Kalkulation leider Verkaufspreise, die Kunden nicht zu zahlen bereit sind bzw. nicht mehr finanzieren können/möchten.

Die Auswirkungen durch diese „Bauträgerlücke“ werden wir erst ab nächstem Jahr zu spüren bekommen, auch dadurch, dass im Bau- und Baunebengewerbe viele Arbeitsplätze gefährdet sein werden.

Die Lücke entsteht dadurch, dass Bauträger in Schnitt 2-3 Jahre, nach Grundankauf, für alle Planungen und Genehmigungen benötigen, um danach mit dem Bau beginnen zu können.

Bankenintern rechnet man mit einem Auftragsrückgang von bis zu 40% im Bau- und Baunebengewerbe.

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