Fixzinsen – weiterhin viele Änderungen

Fixzinsen – weiterhin viele Änderungen

Wie schon im letzten Newsletter erwähnt, setzt sich der Anstieg der Fixzinsen weiter fort. Noch mehr Banken als noch vor 4 Wochen bieten keine Fixzinsen mehr an, die restlichen Banken, die noch in diesem Bereich anbieten, haben weiter erhöht.

Der Bestbieter bot bisher 15 Jahren fix 0,875% an und liegt nun nur mehr bei 2,65% für 15 Jahre. Somit vom Marktführer zum quasi Schlusslicht geworden.

Wir vermuten, dass sich dieser Trend (steigende Fixzinsen) noch einige Wochen weiter fortsetzen wird, um dann wieder ein wenig abzuflachen.

Generell ist aber ein Ende der günstigen Fixzinsen damit eingeläutet worden.

Immobilienpreise – was vermuten die Banken

Immobilienpreise – was vermuten die Banken

Dass die Immobilienpreise momentan überhöht sind, da sind sich alle Banken einig. Gegengesteuert wird mit verschärften Kreditvergaberichtlinien für Privat- als auch Gewerbekunden (Bauträger).

Eine Reduktion der Immobilienpreise um bis zu 30% in den nächsten Jahren wird von den Banken nicht ausgeschlossen und man bereitet sich darauf auch schon vor.

Die neuen Vergaberichtlinien für Privatkunden wurden ja bereits mehrfach in den Medien veröffentlicht.

Die Kreditvergabe bei den Bauträgern ist ebenfalls um ein Vielfaches schwieriger geworden – somit wird es demnächst weniger Neubauten geben.

Die Grundstücksbevorratung bei den Bauträgern ist seit 2020 deutlich zurückgegangen.

Grund – zu hohe Preisvorstellungen der Verkäufer – die dadurch quasi vorgegebenen Mindestverkaufspreise (Endkunden) sind momentan nur schwer bzw. gar nicht erzielbar.

Bei vielen Banken werden bereits die Immobilienbewertungen für laufende Projekte (Bauträger) neu durchgeführt und unter Umständen werden hier sogar für laufende Finanzierungen Besicherungen nachgefordert bzw. wenn dies nicht möglich ist, werden bereits Kürzungen der Kreditlinien oder Fälligstellungen in den Raum gestellt.

Viele Bauträger haben in der Vergangenheit die Grundstücke sehr teuer eingekauft, der Verkauf stockt nun in vielen Gegenden. Somit gehen die Kalkulationen vieler Bauträger nicht mehr auf und deshalb reagieren die Banken nun sehr rigoros auf diese neuen Herausforderungen.

Neue Finanzierungsvarianten für Jungfamilien

Neue Finanzierungsvarianten/Jungfamilien

Da es für jüngere Kunden mit den neuen Eigenkapitalanforderungen (20%) sehr schwierig werden wird Kredite zu bekommen, arbeiten einige Banken schon an Lösungen für genau diese Kunden.

Es wird daran gearbeitet für z. B. einen Teil der Kreditsumme bis zu 15 Jahren nur die Zinszahlung zu leisten bzw. kann man sich auch vorstellen, nach deutschem Vorbild „Ballonfinanzierungen“ zu machen. Das würde bedeuten, dass man für den Kauf der Immobilie wie beim Leasing dann einen gewissen Kreditbetrag als Restwert am Ende der Laufzeit begleichen muss, bis dahin wären für diesen Teil nur die Zinsen zu bezahlen.

In beiden Varianten kann sich die monatliche Belastung um einige hundert Euro verringern.

Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.

Immobilienfonds – Einführung einer Mindestbehaltedauer

Immobilienfonds - Einführung einer Mindestbehaltedauer

Mit Beginn 2022 gibt es strengere Regeln für den Handel von Immobilienfonds.

Mit einer Novelle des Immobilien-/Investmentfondsgesetzes werden Halte- und Rückgabefristen eingeführt.

Im Gegensatz zu Deutschland soll es in Österreich auch keinen Unterschied zwischen Alt- und Neubestand geben. Im schlimmsten Fall könnte das bedeuten, dass Anleger bis zu 24 Monate ihre Anteile nicht verkaufen können.

Sollten Sie in Immobilienfonds investiert haben, informieren Sie sich, ob das in Ihrem speziellen Fall zutreffend sein kann – es lohnt sich auf jeden Fall bei bereits bestehenden Depotbeständen genau nachzufragen.

Im schlimmsten Fall betrifft Sie diese Behaltefrist und Sie müssen tatenlos zusehen, wie der Kurs fällt und Sie dürfen/können nicht einmal verkaufen……

Siehe dazu – https://m.fondsprofessionell.at/newssingle.php?uid=212080&rd=1

Inflation – wie geht es weiter …

Inflation

Momentan wird die Inflation mit 7,8% angegeben, Experten rechnen aber damit, dass uns die hohe Inflation noch einige Jahre begleiten und sich zwischen 8-10% bewegen wird.

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